Der berühmte Orionnebel, aufgenommen im Schmalbandverfahren
Dieses Foto diente eher als Test, um zu prüfen, ob die optischen Probleme mit meinem Teleskop behoben waren. In den letzten Monaten hatte ich einige Probleme mit meinem in die Jahre gekommenen 8-Zoll-RC-Teleskop, das ein wenig Bastelarbeit und den Austausch einiger kleinerer Ersatzteile erforderte. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Spiegel des Teleskops hatten sich gelöst und begannen, sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zu neigen!
Nachdem ich diese Probleme behoben hatte (und mir auf dem Gebrauchtmarkt eine neue Kamera besorgt hatte), war dies das Ergebnis eines kurzen Aufnahmetests. Der Orionnebel ist sehr hell und ein sehr einfaches Motiv, das sich auch mit begrenzter Belichtungszeit gut aufnehmen lässt.
Das Foto selbst ist recht gut gelungen. Die neue Kamera (Touptek 2600m) verfügt über eine viel größere Full-Well-Kapazität und deutlich bessere Rauschcharakteristiken im Vergleich zu meiner alten QHY163m, was einen viel höheren Kontrast zwischen dunklen und hellen Bereichen ermöglicht. Ich konnte den Orionnebel nun fotografieren, ohne seinen Kern zu überbelichten!
Nach diesem kurzen Bildgebungsversuch traten jedoch einige der Probleme mit der Neigung wieder auf. Ich arbeite noch an einer dauerhaften Lösung und hoffe, dass ich bald wieder mit der Bildgebung beginnen kann.







